Frischer Wind im Zentralvorstand der FVS
Am vergangenen Samstag fand in Winterthur die ordentliche Delegiertenversammlung der Freidenker-Vereinigung der Schweiz (FVS) statt. Im Zentrum stand die Gesamterneuerung des Zentralvorstands, nachdem sämtliche bisherigen Vorstandsmitglieder ihren Rücktritt erklärt hatten.
Verabschiedet wurden Präsident Valentin Abgottspon, Kassier Thierry Homberger sowie die Vorstandsmitglieder Sebastian Münkel, Karin Pohl und Nicole Graber. Die Delegierten würdigten ihr langjähriges Engagement für die Freidenker-Vereinigung und die säkular-humanistische Bewegung in der Schweiz.Zur Wahl stellte sich ein achtköpfiges Team, das gemeinsam kandidierte und von den Delegierten gewählt wurde. Neuer Präsident der FVS ist Thomas Schwendener. Ebenfalls in den Zentralvorstand gewählt wurden Melanie Kocher als Vizepräsidentin, Martin Stein als Aktuar, Fabio Valeri als Kassier sowie Jechezkel Frank, Thomas Percy, Marcus Bosshard und Daniel Wyniger als Beisitzende.
Der neue Vorstand übernimmt seine Arbeit mit einem ersten wichtigen Auftrag: Die Delegiertenversammlung sprach sich dafür aus, den deutschsprachigen Teil der FVS umzubenennen. Der Zentralvorstand wurde beauftragt, bis im November konkrete Vorschläge auszuarbeiten und den Sektionen zur Diskussion vorzulegen.
Inhaltlich bleibt die Ausrichtung der Organisation unverändert. Die FVS setzt sich weiterhin für einen säkularen und aufgeklärten Staat ein und versteht sich als Interessenvertretung sowie Gemeinschaft für Menschen ohne religiösen Glauben.